ESC 2015 in Wien

Der Song Contest 2015 ist vorbei, die Stadthalle war der einzig richtige Austragungsort, der Sieger wieder mal aus Schweden und die Österreicher zu Recht am vorletzten Platz!

Der ESC war perfekt vorbereitet, die Show gewaltig und die LED-Rückwand einfach unglaublich. Tatsächlicher Star war Conchita, der Rest verblasste ein wenig hinter der Vorjahressiegerin. Über die Punkteentscheidungen lässt sich, wie jedes Jahr, trefflich streiten. Ebenso, wie politisch die ganze Sache nun eigentlich ist. Sagen wir so, wäre der russische Beitrag von jedem anderem Land gekommen, er hätte wohl gewonnen. Interessant waren m. E: auf jeden Fall Estland und Lettland, einen großartigen Popsong lieferten die rumänischen Vertreter ab, leider unterbewertet (ob es an der Sprache lag?).
Verdient die letzten Ränge für Österreich und Deutschland. Vor allem der Auftritt der Österreicher war indiskutabel – eine Wahnsinns-LED-Bühne und sie zünden ein Klavier an – GÄAAAHHHN! Vom Styling und den Gesichtsausdrücken bei ihrer Performance nicht zu sprechen – tiefster 80er Mief, den wir alle am liebsten vergessen hätten. Und an die erste Verliererin der deutschen Vorausscheidung samt ihrem Hintern will nie wieder erinnert werden!
Angebliche Experten hatten die Makemakes weiter vorne gereiht – aber auch unter den Fachleuten lagen auf den ersten Plätze Schweden, Russland und Italien. Tolle Experten, die besonders den lettischen Beitrag offenbar nicht zu würdigen wussten und Mainstream-Pop und Schmalzparaden gut fanden.
Das der ORF statt Conchita Werbung und Newsflash sendet, ist peinlich und trübt die sonst perfekte Leistung der Sendeanstalt, der Beteiligten, der Wiener Stadthalle und der Stadt Wien, die offenbar wenigsten für zwei Wochen das Motto „Building Bridges“ lebte!
PS: Mögen die Ampel-Figuren lange und weltberühmt ein viel beachtetes Leben führen!!

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