Willkommen im Jahr 2019

Die Feiertage sind vorbei, langsam zieht der Alltag mit Schnee und Winterkälte wieder ins Land. Die ersten Weihnachtsgeschenke sind erfolgreich umgetauscht oder schon zu Bruch gegangen. Für Football-Fans beginnen nun die heißen vier Wochen des Jahres. Und die Politik bereitet sich schön langsam auf die anstehende EU-Wahl vor.

Ein paar Geschichten rund um den Jahreswechsel: Etwa die Aufregung um die bei Seite geschobene Vermögenssteuer durch Pamela Rendi-Wagner, die sofort für massive Angriffe aus der SPÖ geführt hat. Oder die Frage, wer denn die sogenannten „Rotzbuben“ in der Innenpolitik sind, die von Ex-Raiffeisen Generalanwalt Konrad in die Runde geworfen wurde. In Großbritannien kommen immer mehr Leute drauf, dass sie mit den Versprechungen vom Brexit durch rabiate Nationalisten schlichtweg beschissen wurden. „Jungpapa“ Strache schwankt zwischen Ja und Nein bei der Frage nach einer Kandidatur als neuerlicher nicht gewählter Wiener Bürgermeisterkandidat.
Die brennendsten Themen für die Österreicher im Jahr 2019 sind laut Umfrage leistbares Wohnen, die Kinderbetreuung/ Ausbildung und die Frage der Pflege! Zum Glück hat die Regierung deshalb die berittenen Polizei eingeführt (Start ab etwa Mai), Führerscheinprüfungen auf Türkisch verboten und Probebetriebe für 140km/h auf der Autobahn und Rechtsabbiegen bei Rotlicht initiiert! Nicht zu vergessen: im Laufe der nächsten Monate werden tausende Österreicher genötigt, ihre Wertkartenhandys zu „registrieren“, sonst werden ab September die SIM-Karten für aktive Telefonate und Internetzugang gesperrt! Also Schluss mit der anonymen Telefonnummer, denn immerhin könnte ja jeder ein potentieller Terrorist sein. Beschwerden an die Türkis-Blaue Chaostruppe richten!
Die kommende Regierungsklausur steht im Zeichen der Steuerreform. Dabei streiten Blau und Türkis um Summe und ob der Familienbonus dazuzurechnen sei. Oder nicht!
Langsam rollt auch der kommende EU-Wahlkampf an. Dazu wird die FPÖ eine EU-feindliche Kampagne führen, unterstützt von rechts-außen Schmuddelkinder wie Orban, Salvini oder LePen und natürlich durch Putins Russland.
Auch wenn es viele nicht hören oder glauben wollen: keine EU ist keine Option, schon gar nicht für Österreich! Wir profitieren von der Mitgliedschaft und nein, wir sind niemals besser dran außerhalb der europäischen Gemeinschaft. Schluss auch mit den blöden Schweizvergleichen – das ist einfach seit 200 Jahren eine andere Entwicklung! Mal sehen, wie sich der selbsternannte Europäer Kurz im Wahlkampf gegen seinen Koalitionspartner positioniert.
Es wird jedenfalls ein spannendes Frühjahr werden – für Regierung und Opposition!

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