Von gerechter Strafe für rechte Fundis

Es ist schon eine besondere Schadenfreude dabei: ausgerechnet die türkise Clique rund um Kurz mit dem Familienbild aus den 1950er Jahren und die rechts-rechten Blauen müssen die Ehe für alle öffnen!

Jetzt ist es also ab 1.Jänner 2019 soweit: Alle (!) Menschen können heiraten, alle (!) Menschen können eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Eine Normalität, die schon seit mindestens fünf Jahren Realität sein sollte. Aber es gab ja die ÖVP, die wieder einmal von Höchstgerichten zu einem Gesellschaftsbild des 21.Jahrhunderts gezwungen werden musste.
Wider besseres Wissen positionierte sich Kurz gegen die Ehe für alle im Wahlkampf 2017. Gaukelte den Unbelehrbaren vor, diese normale Entwicklung kann unterbunden werden. Mit dabei die unerträgliche katholische Kirche und, im Schlepptau, die „Besorgt ums Abendland“- Epigonen der rechts-rechten Kreise rund um die FPÖ.
Noch in den letzten Wochen versuchten die Blauen, eine völlig lächerliche Beschränkung der Ehe auf verschiedene Geschlechter mittels Zweidrittelmehrheit durchzuboxen. Nebenbei, solche Versuche sind sogar in Rumänien gescheitert mangels Interesse der Bevölkerung bei einem Referendum!
Natürlich werden jetzt eine paar Erzkonservative aufgehusst werden – aber in weiten Teilen der Bevölkerung erntet die Öffnung maximal ein Schulterzucken.
Und für Ehe-Skeptiker eröffnet sich mit der eingetragenen Partnerschaft eine moderne Alternative, ohne den Rattenschwänzen an Konsequenzen psychischer Art, die in deren Augen die klassische Heirat mit sich bringt.

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